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Ablehnung von Nahrung und Flüssigkeit

Im Alter und insbesondere bei gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen oder bei Betroffenen im Sterbeprozess zeigt sich häufig eine Ablehnung gegenüber Nahrung und Flüssigkeit. Während noch vor wenigen Jahren eine PEG-Sonde zur Ernährung oder auch subkutane Infusionen verordnet wurden, gehört heute der Prozess, mit dem eine systematische Analyse des Phänomens vorgenommen und eine menschen- und situationsgerechte Entscheidung getroffen werden soll, zum professionellen Handeln.
Neben medizinischen, pflegerischen, ethischen Rahmenbedingungen sind rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten und ein Abwägungsprozess durchzuführen und zu dokumentieren.

Inhaltliche Beschreibung:
- Bedeutung einer ausreichenden Versorgung mit Nahrung und Flüssigkeit in verschiedenen Lebensphasen
- Gründe und Bedingungen für eine Ablehnung von Nahrung und Flüssigkeit, sowie Alternativen zur Vermeidung von Durst
- Der Prüf- und Abwägungsprozess
- Juristische und gesetzliche Rahmenbedingungen
- Anforderungen an die Zusammenarbeit mit Angehörigen und Ärzten
- Anforderungen an die Dokumentation

Ziele der Fortbildung:
- Sie kennen und reflektieren die grundsätzlichen Ziele des Berufsfeldes "Pflege" sowie Inhalte der Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen und weiterer Rahmenbedingungen.
- Sie wägen professionell zwischen den verschiedenen zur Verfügung stehenden Handlungsmöglichkeiten ab und können eine "kleine ethische Analyse" vornehmen.
- Sie wissen, wann und worüber Sie Angehörige und Ärzte informieren und was und wie Sie dokumentieren müssen.

Methoden:
Vortrag, Gruppenarbeit, exemplarische Arbeit an eigenen Dokumentationen

Status: Plätze frei

Kursnr.: 23AP2-2030

Termin: Do., 16.03.2023, 09:00 - 16:00 Uhr

Dauer: 1 Tag

Kursort: Lucy-Romberg-Haus Raum 10

Gebühr: 140,00 €

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen der Pflege


Termine zum dieser Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
16.03.2023
Uhrzeit:
09:00 - 16:00 Uhr
Wo:
Wiesenstr. 55, Lucy-Romberg-Haus Raum 10



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